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Tipps und Ratschläge bei kleineren Problemen 

Schwund- oder Schwindrisse:
Da Holz hygroskopisch ist, d.h. Feuchtigkeit aufsaugt und wieder abgibt, können bei einem Ortswechsel oder schwankender Luftfeuchte Schwundrisse entstehen. Fußbodenheizungen sind ungeeignet für alte Möbel. Das Holz trocknet durch die aufsteigende trockene Wärme aus, was z.B. Risse zur Folge hat. Eine möglichst gleichbleibende Luftfeuchtigkeit um 55%  sowie Temperaturen um die 20 Grad Celsius sind für alte Möbel ideal. Sie sollten auch nicht direkt neben Heizquellen aufgestellt werden. Insbesondere bei sehr hochwertigen Möbel sollten Sie auf die richtige Luftfeuchtigkeit achten.


            Sonnenbestrahlung:

Direkte Sonnenbestrahlung bleicht Oberflächen und Holz meist sehr stark und einseitig aus. Andererseits gibt es aber auch Holzarten, die unter Sonneneinstrahlung zum Nachdunkeln neigen. Grundsätzlich sollte daher vermieden werden, antike Möbel über lange Zeiträume hinweg direkter Sonneneinwirkung auszusetzen. Ein gelegentliches Umpositionieren der Möbel oder das Abdunkeln des Raumes bei starkem Sonnenlicht kann hier bereits Abhilfe leisten.


           Klemmende Schubladen:

Die Schubladen an den Führungen und Schubladenunterkanten mit trockener Seife einreiben, meist werden sie dann wieder leichtgängig.

Rutschende Füllungen:

Korpus und Türen wurden früher oft in Rahmenbauweise gebaut. Man baute einen Rahmen mit rückseitigem Falz, legte die Füllung ein und fixierte die Füllung beweglich mit Falzleisten. Damit das Holz arbeiten (schwinden und quellen) kann, wurden die Füllungen nie verleimt. Sie sollten das bei Füllungen, die sich hin und herschieben lassen, auch nicht machen, da ansonsten die Gefahr des Reißens der Füllung besteht.

Möbelpflege:

Einen allgemein gültigen Rat kann man nicht geben, da die Pflege stark vom verwendeten Lack bzw. der Oberflächenbehandlung abhängt.

Trockenes Abstauben ist die beste und auch völlig ausreichende Reinigungsmethode für Möbel. Immer einen weichen Lappen aus Naturfasern verwenden. Wasser oder andere Flüssigkeiten müssen sofort abgewischt werden.

Beschnitzte Möbel: Wachshaltige Pflegemittel sollten Sie nicht verwenden. Das Wachs setzt sich in den feinen Ecken und Rillen verstärkt ab, klebt den Staub fest und Sie erreichen den gegenteiligen Effekt. Ein ölhaltiges Mittel können Sie sparsam verwenden. Nach dem Auftragen ein bis zwei Tage trocknen lassen und mit einem weichen Tuch in Längsrichtung des Holzes nachpolieren. Ein- bis zweimaliges Ölen pro Jahr ist völlig ausreichend. Durch mehrmaliges Ölen im Jahr wird die Oberfläche klebrig und schmierig.

Für die normale Reinigung mit einem Staubtusch abwischen und ab und an mit einem feuchten Spühllappen.

Hochglanz polierte Möbel: Trockenes und ab und zu feuchtes Abwischen ist völlig ausreichend. Mit wachs- oder ölhaltigen Pflegemitteln wird die Oberfläche nur "schmierig".

Blumenvasen oder -töpfe: Keinesfalls mit Wasser gefüllte Vasen oder Gefäße aus Keramik oder Porzelan auf alte Möbel stellen. Diese Materialien können durchfeuchten und Flecken hinterlassen.

Allzu gut gemeinte Pflege kann bedeuten, dass der Lack nach einiger Zeit bis auf das blanke Holz durchgescheuert wird. Daher sollen alle lackierten Oberflächen nur mit weichen Tüchern behandelt werden und niemals mit scheuernden Mitteln. Besonders hochglanz polierte Flächen sind mit größter Sorgfalt zu reinigen.

 

Alle Ratschläge und Tipps auf dieser Seite ohne Gewähr! Der Anwender ist selbst dafür verantwortlich, was er tut!